von Tim Schonra Dieser Pulpfilm erzählt die Orpheus-Sage im Trash-Style: Weil er seiner Angebeten im Gefängnis Crack beschaffen will, gerät ein irrwitziger Gitarrist durch ein vorgetäuschtes Nuklearwaffengeschäft mit Gaddafi in ein blutiges Desaster mit hartgesottenen Gangstern und wird von reizenden Mänaden in ein mysteriöses Bordell abgeschleppt. Nur wer zum Teufel ist Candy?
Klangklinik aus Basel trifft sich seit 2007 zu frei improvisierten Jamsessions. Aus einem zu Beginn losen Kollektiv kristallisierte sich ein fester Kern von 6 Leuten mit einem kleinen und sich wandelnden Kreis von Gastmusikern. Die Instrumentierung erinnert an eine Rockband, der Charakter der Musik ist jedoch seit jeher experimentell, der Sound ist häufig repetitiv, es werden jedoch keine bekannten musikalischen Konzepte rekonstruiert, sondern poröse, zum Teil psychedelische, zum Teil noisige Soundgewebe aus dem Moment heraus geschaffen. Klangklinik gibt regelmässig Konzerte, diese können rein instrumental sein oder von Multimediaperformances begleitet. Manchmal gibt es eine Lesung, manchmal Gesang, in der Regel ist der Künstler Eddie Hara mit Livepainting Teil des Auftritts. Klangklinik reflektiert immer auch die Atmosphäre des bespielten Raums.
Nihilist Spasm Band, Merzbow, Can, Devo, The Residents, Animal Collective, The Fall, The Velvet Underground, Motorpsycho, The Prodigy, Sonic Youth, Ween, Captain Beefheart, Fred Frith, Jad Fair, Daniel Johnston, Einstürzende Neubauten, Kraftwerk, Faust, S.Y.P.H., Suicide, Psychic TV, My Bloody Valentine, The Jesus and Mary Chain, Hawkwind, 13th Floor Elevators, Spacemen 3, Earth, Albert Marcoeur, Kevin Blechdom, Harald Sack Ziegler, William S. Burroughs
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